Glossar

Bindemittel

Calciumhydroxid

Gelöschter Kalk in Pulverform. Hergestellt durch Brennen von Kalk und anschließendes löschen. Seit der Antike Bindemittel für Kalkmörtel und Kalkfarben.
Herkunft: Deutschland

Kaliwasserglas, Silikatsol

Fein verteilte Lösungen von Silikaten, Kieselsäuren, in Wasser, die u. a. durch Schmelzen von Quarzsand und Pottasche hergestellt und als Bindemittel für Farben oder auch zur Enttrübung von Säften, Weinen verwendet werden.
Herkunft: Europa

Kolophonium-Glycerinester

Das Naturharz Colophonium wird mit dem Fettbestandteil Glycerin in einem Verkochungsprozess abgewandelt. Es entsteht ein Bindemittel mit sehr guter Wetterbeständigkeit und Elastizität.
Herkunft: Europa

Lärchenharz-Balsam

Ätherisches Baumharz, durch Anbohren der Stämme gewonnen. Es ist farblos, terpenartig riechend und dient als Bindemittel.
Herkunft: Europa

Milch-Casein

Aus Kuhmilch nach Abtrennung des Fettes durch Ansäuern ausgeflockter Eiweißbestandteil der Milch. Wertvolles Binde- und Emulgiermittel in Farben und Klebern. Wird zu diesem Zweck mit milden Alkalien (Borax) aufgeschlossen zum Caseinleim.
Herkunft: Deutschland

Natur-Kautschukmilch

(RUBBER LATEX)

Aus dem heute in Südostasien kultivierten Kautschukbaum durch Anritzen gewonnener Milchsaft, der eine hochkonzentrierte natürliche Dispersion von Naturgummi (Kautschuk) in Wasser darstellt. Als Bindemittel vor allem in Klebern verwendet. Enthält gegen Ausflocken beim Transport stets etwas Salmiakgeist.
Herkunft: Asien

Schellack

(SHELLAC)

Symbioseprodukt eines vor allem in Indien beheimateten Baumes und der darauf lebenden Lackschildlaus. Die Harzkrusten werden von den Zweigen gelöst, heiß durch Tücher filtriert und gebleicht - bei uns nicht chemisch, sondern rein physikalisch. Elastisches Bindemittel für schnelltrocknende Lacke.
Herkunft: Asien

Fette

Leinöl-Fettsäure

Aus Leinöl durch Abspaltung des Glycerins gewonnene natürliche Fettsäure; hilft Pigmente zu benetzen.
Herkunft: Deutschland

Gips

Naturgips

(CALCIUM SULFATE)

Natürlicher Gips, Calciumsulfat, aus Vorkommen im Harz.
Herkunft: Deutschland

Harz

Dammar

(SHOREA ROBUSTA RESIN)

Eines der wertvollsten und schönsten Pflanzenharze dieser Erde. Sein Name kommt vom malayischen Wort für „Katzenauge“. Es ist sehr hell, vergilbt kaum. Sein Ursprungsbaum auf Sumatra ist auch Lieferant des Meranti-Holzes. Dammarharz-Gewinnung erlaubt den Einwohnern eine nachhaltige Nutzung des Tropenwaldes ohne Raubbau. Dammarnutzung ist daher aktive Arbeit gegen Tropenwaldzerstörung.
Herkunft: Asien

Hilfsmittel

Alaun

(ALUMINIUM SULFATE)

Ein weißes, auskristallisiertes Pulver aus Kalium- und Aluminiumsulfat, das in der Pflanzenfarbherstellung eingesetzt wird.
Herkunft: Deutschland

Aminseife

Sind mit organischen Bestandteilen modifizierte Ammoniumverbindungen. Vermitteln eine bessere Einarbeitung von Bindemitteln in wasserverdünnte Produkte.
Herkunft: Europa

Ammoniumseife

In eigenen Kesseln werden Rohstoffe, wie z. B. Bienenwachs, Öle und Harze mit Salmiakgeist verseift und als Netzmittel für Pigmente oder als Bindemittel verwendet.
Herkunft: Deutschland/AURO

Cellulose

(CELLULOSE)

Aus Holzzellulose durch chemischen Aufschluss hergestellte Quellmittel und organischer Zell-Faser- Füllstoff. Als Klebemittel für Tapetenkleister und Leimfarbe, sowie als Verdickungsmittel und zur Steuerung der Verarbeitung.
Herkunft: Europa

Citrat

(SODIUM CITRATE)

Natrium- oder Kaliumsalz der Citronensäure.
Herkunft: Deutschland

Citronensäure

(CITRIC ACID)

Natürliche Fruchtsäure der Citrusfrucht mit guter kalklösender und wasserenthärtender Wirkung; aus Melasse durch Fermentation gewonnen.
Herkunft: Deutschland

Eisenvitriol

Kommt als Mineral in Form grüner oder weißer Krusten vor. Technisch wird Eisensulfat hergestellt durch Auflösen von Eisen in Schwefelsäure. Dieser Rohstoff findet Verwendung zur Holzkonservierung, in der Pflanzenfärberei und Gerberei.
Herkunft: Europa

Fettalkoholsulfat

Hauptsächlich aus Kokosöl durch Reaktion mit Schwefeloxid und Natronlauge gewonnener Fettalkohol der als Waschrohstoff eingesetzt wird.
Herkunft: Europa

Fettsäuren

Als Natrium- oder Kaliumsalz aus einem hydrophilen/ wasserliebenden und einem hydrophoben/ wasserabweisenden Teil bestehende, überwiegend pflanzliche basierte Hilfsmittel, die sich gut als Lösevermittler eignen, um z. B. Öl in Wasser zu emulgieren.
Herkunft: Europa

Glaubersalz

Aus Natriumchlorid und Schwefelsäure hergestelltes Salz zur Verwendung in Pflanzenfarben, Waschmitteln.
Herkunft: Deutschland

Glycerin

Mehrwertiger Alkohol. Bestandteil aller tierischen und pflanzlichen Fette, durch Abspaltung der Fettsäuren gewonnen. Bei uns nur rein pflanzlichen Ursprungs.
Herkunft: Deutschland

Hirschhornsalz

Findet Verwendung als Zusatz in Pflanzenfarben.
Herkunft: Deutschland

Kalilauge

(POTASSIUM HYDROXIDE)

Starkes Alkali zum Verseifen von pflanzlichen Ölen und Fetten zu waschwirksamen Substanzen. Wird durch Elektrolyse aus Kaliumchlorid und Wasser hergestellt.
Herkunft: Deutschland

Kaliumsorbat

Salz der Sorbinsäure, das z. B. in unreifen Früchten vorkommt. Wird zur Stabilisierung wasserhaltiger Produkte und Lebensmittel eingesetzt.
Herkunft: Europa

Kamillenblütenextrakt

Durch alkoholischen Auszug aus Kamillenblüten gewonnen, hautschützend.
Herkunft: Deutschland

Kieselsäure

(HYDRATED SILICA)

Durch Flammenhydrolyse aus Quarzsand und Kalk hergestellte reine, feinteilige Kieselsäuren ohne kristalline (Quarz)-Struktur; Einsatz als mattierender Füllstoff oder auch in Kieselsolen als Filtermittel oder als Bindemittel.
Herkunft: Deutschland

Milchsäure

(LACTIC ACID)

Durch Vergärung von Zucker mittels Milchsäurebakterien entstehende Säure. Wirkt Kalkflecken auf dem Geschirr entgegen.
Herkunft: Deutschland

Natrium-Percarbonat

(SODIUM CARBONATE PEROXIDE)

Anlagerungsverbindung (Addukt) des chlorfreien Bleichmittels Wasserstoffperoxid an Soda. Zerfällt bei höheren Temperaturen in Soda, Wasser und aktiven Sauerstoff. Letzterer wirkt auf Farbflecken bleichend.
Herkunft: Deutschland

Organische Säuren

sind Kohlenstoffverbindungen mit leicht sauren Eigenschaften im Unterschied zu den bekannten Mineralsäuren wie Schwefelsäure. Solche organischen Säuren können in Kombination mit unseren Bindemitteln auf der Basis pflanzlicher Harze und Öle die anstrichtechnischen Eigenschaften verbessern.
Herkunft: Deutschland

Pottasche

(POTTASSIUM CARBONATE)

Früher aus Pflanzenasche gelaugtes, heute durch Umsetzung von Soda mit Kaliseifen gewonnenes mildes Alkali. Benutzt für die Verseifung von Pflanzenwachsen, -harzen und -ölen.
Herkunft: Deutschland

Quellton

(BENTONITE)

Natürliches Mineral (Schichtsilikat) mit ausgeprägtem Quellvermögen. Als Thixotropierungsmittel für wässrige und oberflächenbehandelt auch für ölige Produkte mit ausgeprägtem Quellvermögen und gutem Schmutztragevermögen.
Herkunft: Europa

Raps-, Rizinusöl-Tenside

Speziell ausgewählte Hilfsmittel auf Pflanzenölbasis, chemisch modifiziert, zur Eigenherstellung eines wässrigen lösemittelfreien Öl-Harz-Bindemittels für die AURO Aqua Produkte.
Herkunft: Deutschland

Rindergalle

Als sprühgetrocknetes Pulver. Ist durch seinen Gehalt an Gallensäuren, Lecithinen und Fermenten sehr gut zur konzentrierten, faserschonenden lokalen Fleckenbehandlung geeignet.
Herkunft: Deutschland

Salicylsäure

(SALICYLIC ACID)

ist Bestandteil vieler Pflanzen und wird z. B. aus Weidenrinde gewonnen. Es dient der Abwehr von Keimen und wird daher als Konservierungsmittel eingesetzt.
Herkunft: Deutschland

Salmiakgeist

(AMMONIUM HYDROXIDE)

Alkalische Lösung von Ammoniak in Wasser; zur Herstellung spezieller, wasserlöslicher Harz-, Wachs-, Ölseifen, sog. Ammoniumseifen.
Herkunft: Deutschland

Salz

(SODIUM CHLORIDE)

Unvergälltes, reines Steinsalz (Natriumchlorid) ohne Rieselhilfen zur Vermeidung von Kalkablagerungen in der Geschirrspülmaschine.
Herkunft: Deutschland

Schichtsilikat

(SODIUM SILICATE)

Mineral ähnlich dem Quellton, jedoch durch Fällung hergestellt. Die Silikatteilchen sind flächig angeordnet. Das Schichtsilikat besitzt hohes Bindevermögen für Calcium und ist daher Hauptbestandteil unseres Enthärter- Bausteins.
Herkunft: Deutschland

Silber

(SILVER)

In Wasser fein verteiltes Silber als Hilfsmittel zur Konservierung wasserhaltiger Produkte.
Herkunft: Deutschland

Soda

(SODIUM CARBONATE)

Mildes Alkali aus besonderen Salzablagerungen (Soda-Seen). Natriumsalz der Kohlensäure, Natriumcarbonat, das in den AURO Pulverprodukten zum Aufschluss von Casein eingesetzt wird.
Herkunft: Deutschland

Stearinsäure

kommt in großen Mengen in Fetten und Ölen vor und wird aus diesen durch Fettspaltung gewonnen. Zur Herstellung von Stearaten, als Hilfsmittel in Farben.
Herkunft: Europa

Thiazole

(THIAZOLINONE)

Organische Verbindungen, die Schwefel und Stickstoff enthalten. Werden zur Konservierung der Produkte z. B. in Reinigungsmitteln, Farben, Kosmetika eingesetzt.
Herkunft: Europa

Trockenstoffe

Aus Mineralien von Calcium, Cobalt, Zirkonium, Mangan oder Eisen hergestellte Hilfsstoffe, Metallseifen, zur Trockenzeitverkürzung von pflanzlichen Bindemitteln.
Herkunft: Deutschland

Türkischrotöl

Durch Umsetzung mit Schwefelsäure sulfatiertes Rizinusöl; eingesetzt als Hilfsemulgator.
Herkunft: Deutschland

Wasserstoffperoxid

(HYDROGEN PEROXIDE)

Verbindung aus Wasserstoff und Sauerstoff, die auf Grund ihrer starken Sauerstoff freisetzenden Wirkung u. a. auch als Desinfektionsmittel bestens geeignet ist.
Herkunft: Deutschland

Weinessig

Aus Wein durch Vergärung zu Alkohol und weitere Fermentation zu Essig gewonnene, natürliche Säure.
Herkunft: Deutschland

Weizengries

Reiner Gries, wird als Füll- bzw. Verschnittmittel eingesetzt.
Herkunft: Deutschland

Weizenmehl

Reines Getreidemehl, wird als Verdickungsmittel eingesetzt.
Herkunft: Deutschland

Xanthan

(XANTHAN GUM)

Hochmolekulares, natürliches Stoffwechselprodukt, Polysaccharid, des gentechnisch nicht manipulierten Bakteriums Xanthomonas campestris. Als Verdickungs- und Bindemittel einsetzbar.
Herkunft: Deutschland

Zeolith

Durch Fällung aus Alaun und Wasserglas hergestelltes Aluminiumsilikat, ein besonders umweltverträglicher Phospat-Ersatzstoff zur Wasserenthärtung.
Herkunft: Deutschland

Zuckertensid

(LAURYL GLUCOSIDE)

Waschwirksamer Stoff, hergestellt´aus zuckerhaltigen Rohstoffen durch Umsetzung mit pflanzlichen Ölen unter Mitwirkung von Pottasche bei Temperaturen unter 100 °C.
Herkunft: Deutschland

Mineralische Füllstoffe

Aluminiumsilikat

Als wasserhaltige Tonerde, die sich durch Verwitterung von aluminiumreichen Gesteinen gebildet hat oder aus technischer Fällung gewonnener feiner mineralischer Füllstoff.
Herkunft: Europa

Kalkspat

(CALCITE)

Natürliche Erscheinungsform des Calciumcarbonats (wie Kreide). Von feinst vermahlen bis grobe Körnungen erhältlich. Als Füllstoff für Lacke, Wandfarben, Putzen und Kleber.
Herkunft: Europa

Kaolin

(KAOLIN)

Natürliches Tonmineral (Porzellanerde, ein Tonerde-Silikat). Als Füllstoff in Wandfarben, Putzen, Lacken. Ausgangsstoff für Porzellan.
Herkunft: Europa

Kreide

(CALCIUM CARBONATE)

Natürliches Calciumcarbonat aus besten Lagerstätten, z. B. Hildesheimer Börde, feinst vermahlen und geschlämmt, dadurch von hoher Weißkraft und Kornfeinheit.
Herkunft: Deutschland

Quarzsand

(QUARZ)

Kristalline Kieselsäure, Siliciumdioxid, ist eines der häufigsten Mineralien der Erdkruste. Bei der Verwitterung von Erstarrungsgesteinen bleibt er als chemisch sehr widerstandsfähiges Material zurück. Nahezu unbegrenzt verfügbar.
Herkunft: Deutschland

Talkum

(TALC)

Natürliches Silikat-Mineral mit ausgeprägter Schichtstruktur („Speckstein“). Als Füllstoff für Farben und Lacke.
Herkunft: Europa

Mineralische Pigmente

Chromoxidgrün

(CHROMIUM OXIDE GREENS)

Grünes Mineralpigment aus Chromerzen. Herstellung nicht ohne Umweltbelastung, aber derzeit ohne Alternative. Im Unterschied zu den sog. Chrom-VI-Verbindungen nicht löslich, daher ungiftig.
Herkunft: Deutschland

Eisenoxidpigmente

Feinteilige, auch hochtransparente Pigmente mit hohem UV-Schutz, die insbesondere in Lasuren eingesetzt werden.
Herkunft: Europa

Mineralische Pigmente

Sind anorganische Pigmente, natürliche Erdfarben, künstliche Eisenoxidpigmente, z. B. Ocker, Englischrot, Persischrot, Erdschwarz, sowie ausgewählte Mineralfarben wie Titandioxid, Ultramarinblau, Chromoxidgrün.
Herkunft: Europa

Titandioxid

(TITANIUM DIOXIDE)

Sehr gut deckendes, ungiftiges Weißpigment für Farben und Lacke. Hergestellt aus natürlichen Mineralien (z.B. Rutil) durch Abtrennung farbiger Begleitstoffe. Wird auch als katalytisch wirksames Pigment mit spezieller, feinteiliger Struktur und großer Oberfläche eingesetzt, um Schadstoffe zu neutralisieren.
Herkunft: Europa, Asien

Ultramarinblau

Ein anorganisches Pigment, deren Kristallstruktur ähnlich Lapislazuli ist. Es wird in allen blauen Lasuren und Lacken als mineralisches Pigment eingesetzt.
Herkunft: Europa

Pflanzenfarben

Blauholz-Extrakt

(HAEMATOXYLEN CAMPECHIANUM WOOD EXTRACT)

Aus dem Kernholz eines in Plantagen kultivierten Baumes, wird zum Färben verwendet; Farbstoffnuancen liegen in Blau-, Violett- Schwarz-Bereichen.
Herkunft: Europa

Catechu

(ACACIA CARECHU BARK POWDER)

Eingedickter Saftextract aus dem Kernholz der indischen Gerberakazie. Catechu wirdfür braune bis schwarze Pflanzenfarben verwendet.
Herkunft: Asien

Chlorophyll

(CHLOROPHYLLIN-COPPER COMPLEX)

Aus dem Farbstoff des Blattgrüns gewonnenes Pigment. Der grüne Farbstoff der Pflanzenblätter wird als Kupferkomplex in den Pflanzenfarben eingesetzt.
Herkunft: Europa

Cochenille

(COCHINEAL)

Roter Farbstoff, den eine auf den Kanaren und in Mexiko verbreitete, auf Kakteen lebende Schildlausart erzeugt. Zur Ergänzung der Pflanzenfarben-Pigmente um einen leicht blaustichigen Rot-Ton. Der rot bis violett färbende Rohstoff wird auch als Lebensmittelfarbe eingesetzt.
Herkunft: Europa, Amerika

Curcuma

(CURCUMA)

Pflanzenart aus der Familie der Ingwergewächse mit intensiv gelbem Fleisch, das frisch und getrocknet als Gewürz und Farbstoff verwendet wird.
Herkunft: Asien

Indigo

(INDIGOFERA TINCTORIA)

Durch Fermentation gewonnener Extrakt der bengalischen Indigo-Pflanze. Schon vor 4.000 Jahren zum Färben benutzt. Einsatz als blaues Pflanzenfarben-Pigment.
Herkunft: Asien

Ipiak

Ipiak, Bezeichnung der Shuar-Indianer für den Farbstoff Achiote. Wird durch Mahlen der Samen des Annattostrauchs gewonnen und als rötlicher Farbstoff vielfältig eingesetzt in Lebensmitteln, Kosmetik und in den Wandlasur-Pflanzenfarben.
Herkunft: Südamerika

Kork

Abschlussgewebe, das fast alle grünen Pflanzen an über- und unterirdischen Teilen ausbilden. Wirtschaftlich nutzbar ist jedoch nur die besonders dicke Korkschicht der Rinde der im Mittelmeerraum heimischen Korkeiche (Quercus suber). Wird grob bis fein vermahlen als Korkmehl, Korkschrot, eingesetzt.
Herkunft: Europa, Deutschland

Krapp

(RUBIA TINCTORUM ROOT)

Färbedroge aus Mitteleuropa, Türkei, Iran mit hohem Gehalt an rotem Farbstoff, der für die roten Pflanzenfarben-Pigmente in Wandlasuren eingesetzt wird.
Herkunft: Europa

Lecithin

(LECITHIN)

Aus Sojabohnen durch Heißwasserextraktion gewonnenes natürliches Phospholipid mit benetzungs- und emulgierfördernden Eigenschaften.
Herkunft: Deutschland

Natron

(SODIUM BICARBONATE)

findet Verwendung in Farben als Neutralisierungsmittel, Abbindeverzögerung.
Herkunft: Deutschland

Pflanzenfarben-Tonerdepigment

Nach eigenen Verfahren hergestellte Farbpigmente für Mal- und Wandfarben. Die Färbedrogen (Reseda, Krapp, Indigo, Cochenille, Blattgrün, Catechu, Blauholz usw.) werden mit Wasser unter Alaunzusatz extrahiert, dann das Pigment als Tonerde-Farblack mit Laugen ausgefällt, filtriert und gewaschen. Ein aufwendiger Prozess, der z. T. erst nach vielen Tagen die harmonisch- strahlen den Farbtöne ergibt.
Herkunft: Deutschland/AURO

Polyasparaginsäure

(TETRASODIUM IMIDOSUCCINATE)

Biologisch gut abbaubarer Eiweißbaustein, der z. B. in Muscheln den Aufbau der Kalkschalen steuert, eingesetzt als Stabilisierungsmittel.
Herkunft: Deutschland

Reseda

(RESEDA LUTEOLA EXTRACT)

Färbepflanze (Färber-Wau) zur Herstellung des gelben Pflanzenfarben-Pigments.
Herkunft: Europa

Salze

Natrium-Benzoat

Salz der Benzoesäure, die z. B. Hauptbestandteil des Benzoeharzes ist. Weißer, kristalliner Feststoff mit stabilisierender Wirkung wasserhaltiger Produkte, der z. B. auch in Nahrungsmitteln verwendet wird.
Herkunft: Europa

Natrium-Metasilikat

(SODIUM METASILICATE)

Alkalisches, wasserlösliches Natriumsalz der Kieselsäure. Im Maschinenspülmittel wirkt es fettlösend durch seine Alkalität, zusätzlich wasserenthärtend und korrosionsschützend.
Herkunft: Deutschland

Seifen

Seifen

(POTASSIUM SOAP)

Mit Kali- oder Natronlauge oder Salmiakgeist überwiegend in eigenen Anlagen verseifte Fette, Öle, Harze, z. B. aus den Samen der Kokospalme*, des Leinöls aus den zerkleinerten Fruchtkernen der Ölpalme*, aus den Samen von Raps* (Brassica napus), auch Rübsen genannt, aus den Samen der subtropischen Rizinus-Staude (Ricinus communis), aus Sojabohnen*-Öl, aus den Samen der mitteleuropäischen Sonnenblume* (Helianthus annuus). *aus kontrolliert biologischem Anbau
Herkunft: Amerika (Ursprung), Europa (Ursprung), Deutschland/AURO (Herstellung der Seifen)

Verdünnungs-, Lösemittel

Alkohol

(ALCOHOL DENAT.)

Durch Gärung von stärkehaltigen Pflanzen, z. B. Kartoffeln, und anschließender Destillation gewonnen.
Herkunft: Deutschland

Kiefernterpenalkohol

(PINUS PALUS TRIS OIL)

Hochsiedende Fraktionen aus der Destillation von Kiefern-Balsamterpentinöl nach katalytischer Wasseranlagerung.
Herkunft: Europa

Wasser

(AQUA)

AURO verwendet das besonders weiche, reine Wasse der Gurktaler Alpen.
Herkunft: Österreich

Wachse

Bienenwachs

(CERA ALBA)

Reines, ungebleichtes, geschmeidiges Bienenwachs aus besten Provenienzen, auf Rückstandsarmut kontrolliert.
Herkunft: Deutschland

Carnaubawachs

(COPERNICA CERIFERA CERA)

Hartes, wasserabweisendes Wachs einer brasilianischen Palmenart. Die Blätter werden von den hochgewachsenen Palmen abgeschnitten (sie wachsen ständig nach), das Wachs durch Auskochen in Wasser verflüssigt, abgeschöpft und physikalisch (mit Bleicherden) gereinigt. Es ergänzt durch seine besondere Härte die mechanische Belastbarkeit aller weichen Wachse.
Herkunft: Süd-Amerika

Ätherische Öle

Arvenöl

(PINUS SYLVESTRIS CONE OIL)

ist ein wasserhelles Öl der Zirbelkiefer mit strengem, aber auch wohlriechendem Duft.
Herkunft: Europa

Bergamotteöl

(CITRUS AURANTIUM BERGAMIA FRUIT OIL)

Echtes ätherisches gelbliches Öl aus den Fruchtschalen des Bergamottebaumes (Citris bergamia Risso), wird als Geruchsstoff verwendet.
Herkunft: Europa

Citronenöl, Citrusöl, Limettenöl

(CITRUS LEMON FRUIT OIL, CITRUS LEMON FRUIT EXTRACT, CITRUS AURANTIFOLIA OIL)

Echte ätherische gelbliche Öle von Zitrone, Limette, werden als Geruchsstoffe verwendet.
Herkunft: Europa, Asien

Eucalyptusöl

(EUCALYPTUS GLOBUKLUS LEAF OIL)

Ätherisches Öl mit leicht konservierender Wirkung aus den Blättern des australischen Eucalyptusbaumes, gewonnen durch Wasserdampf-Destillation.
Herkunft: Europa

Lavendelöl, Lavendinöl

(LAVANDULA ANGUSTIFOLIA OIL, LAVANDULA HYBRIDA OIL)

Wasserdampfdestillierte ätherische Öle der im Mittelmeerraum beheimateten Lavendelpflanze (Lavandula officinalis).
Herkunft: Europa

Lemongrasöl

(CYMBOPOGON SCHOENANTUS OIL)

Destillat aus dem ätherischen Öl des in Ostindien beheimateten tropischen Grases Andropogon flexuosus.
Herkunft: Asien

Orangenöl

(CITRUS AURANTIUM DULCIS PEEL OIL EXPRESSED)

Bei der Apfelsinensaftproduktion anfallendes ätherisches Öl. Die abdestillierten stark duftenden Anteile werden in der Parfümistik und Aromatherapie eingesetzt. Die schwächer riechenden „Terpen-Basen“ als Lösemittel für Harze und Öle.
Herkunft: Amerika

Rosmarinöl

(ROSMARINUS OFFICINALIS LEAF OIL)

Ätherisches Öl, das durch Wasserdampfdestillation aus den Blättern des echten Rosmarins hergestellt wird.
Herkunft: Europa

Ätherische Öle

sind durch Destillation gewonnene flüchtige Bestandteile von Pflanzen, Früchten und Kräutern.

Öle

Holzöl

Aus der Nuss des chinesischen Tungbaumes, als Bindemittel zum Standöl dickgekochtes Öl als ein wertvoller, gut trocknender Bindemittelbestandteil
Herkunft: Asien (Ursprung), Deutschland (Bindemittel)

Jojobaöl

Ölartiges Pflanzenwachs aus den Samen des Jojoba-Strauches. Vor allem in Kosmetika und Pflegemitteln als schützender und pflegender Bestandteil.
Herkunft: Nord-Amerika

Leinöl

(LINUM USITATISSIMUM SEED OIL)

Fettes Samenöl der Leinpflanze gewonnen durch Kalt- und Warmpressung, anschließender schonender Entschleimung und physikalischer Entfärbung. Als dickgekochtes Standöl Bindemittelbestandteil, gibt hohe Elastizität und Kriechfähigkeit; z. T. aus regionalem, verbessert konventionellem und auch kontrolliert biologischem (kbA) Anbau.
Herkunft: Deutschland

Rizinenöl

(RICINUS COMMUNIS SEED OIL)

Aus dem Samen der subtropischen Rizinus-Staude, durch Dehydratisierung (Wasserentzug) hergestelltes, trocknungsfähiges Öl, dickverkocht zu Standöl, als Bindemittelbestandteil.
Herkunft: Asien (Ursprung), Deutschland (Herstellung)

Saffloröl

Aus dem fetten Samenöl der Safflor-Distel hergestelltes, trocknendes Öl, zum Standöl verkocht, als gilbungsarmer Bindemittelbestandteil.
Herkunft: Europa

Sonnenblumenöl

(HELIANTHUS ANNUUS SEED OIL)

Ein hellgelbes fettes Öl aus den Samen der Sonnenblumen*. Es wird in Lacken, Farben und Seifen eingesetzt. *aus kontrolliert biologischem Anbau
Herkunft: Deutschland

Walnussöl

(JUGLAWS REGIA SEED OIL)

Fettes Samenöl aus dem Fruchtfleisch. Als Bindemittel für Farben.
Herkunft: Deutschland